Dukes Peißenberg Dukes Peißenberg


Geschichte




 
 

Die Geschichte der Dukes Peißenberg begann mit einem Sommerurlaub 1992 von Gründungsmitglied Franz Garber in den Vereinigten Staaten. Dort hatte er zum erstenmal Kontakt mit Baseball und war von diesem Sport sofort fasziniert.


Nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub dauerte es nicht lange und Franz Garber hatte einige seiner Freunde dazu überreden können, sich ab und zu auf einem Bolzplatz in Peißenberg zu treffen um dort Baseball zu spielen. Nach relativ kurzer Zeit waren bei diesen Treffen nicht nur ein paar Spieler, sondern auch Freundinnen, Ehefrauen und deren Kinder mit dabei. Aus den Gauditreffen heraus entwickelte sich immer mehr das Verlangen, auch einmal gegen andere Mannschaften zu spielen.


Anfang 1993 fand bei starkem Schneefall das erste „Spiel“ der Peißenberger gegen die Mannschaft der Murnau Lakers im Rahmen deren Vorbereitung auf die anstehende Bezirksliga-Baseballsaison in Murnau statt. Dies konnten die Murnauer damals klar für sich entscheiden, da sie bereits 1992 eine Saison lang in der Bezirksliga zugebracht hatten. Im Laufe des Jahres gesellte sich zu den Peißenbergern ein im Exil lebender Kubaner dazu, der den Peißenbergern die Gründzüge und erste Finessen des Spiels beibrachte. Ende 1993 fand die Revanche für die verlorene Auftaktpartie gegen die Murnauer auf „heimischen“ Territorium statt, welche die Peißenberger für sich entscheiden konnten. Es kam, wie es kommen musste und aus der Euphorie des gewonnenen Spieles heraus fand am 9. Januar 1994 die Gründungsversammlung mit 8 Gründungsmitgliedern der Peißenberg Dukes statt.

1994 fanden die ersten Spiele in der Bezirksliga statt. Gegner damals waren die Weilheim Cannibals, Murnau Lakers, Füssen Royal Bavarians und die Gundelfingen Moskitos. Gleich in dieser ersten Saison belegten die Dukes, deren Mannschaftsstärke auf 18 Mann angewachsen war, einen hervorragenden dritten Platz, nicht zuletzt wegen der Tatsache, das mit dem Kubaner Ramos Alfonso ein baseball-erfahrenen Trainer - zu diesem Zeitpunkt ein Novum für Baseball in Bayern - gewonnen werden konnte. In der Saison 1995 wurde nochmals der dritte Platz erreicht.


1996 war dann das große Ziel erreicht. Man wurde, nach einem sehr spannenden Entscheidungsspiel gegen die Pöcking Celtics, Erster in der Bezirksliga und stieg damit unter dem damaligen kanadischen Trainer Daryl Coldwell in die Landesliga auf. Die erste Saison in der Landesliga verlief ähnlich erfreulich wie die erste Saison in der Bezirksliga. Die Peißenberg Dukes konnten mit den Gegnern mithalten und belegten am Ende der Saison den dritten Platz.
Die darauffolgenden Saisons verliefen dann aber nicht mehr so zufriedenstellend wie vorher. In den meisten Spielzeiten musste man nach der regulären Saison in die Abstiegsrunden gehen. In diesen Abstiegsrunden zeigten die Dukes dann aber Jahr für Jahr Kämpferherz und belegten dort jeweils die vorderen Plätze, was den Verbleib in der Landesliga sicherte. So können die Dukes in ihrer 10. Saison im Jahr 2003 nun zum siebtenmal hintereinander in der Landesliga spielen.


Das Jahr 1999 markierte das erste Auftreten der Damenmannschaft in einer offiziellen Liga. Die Damen zeigten bereits im Laufe der ersten Saison immer besser werdende Leistungen und waren bereits zum Ende der ersten Saison in der Lage, mit anderen Mannschaften mitzuhalten. Die Jahre 2000 und 2001 verliefen für die Damen ähnlich durchwachsen wie die erste Saison. Mit dem jetzigen Abteilungsleiter der Sparte Baseball, Thomas Karau, konnte 2002 ein Trainer für die Damen gewonnen werden, der bereits 1994 die erste Saison mit der Herrenmannschaft als aktives Mitglied bestritten hat.


Im Jahr 2000 fand der Umzug der Peißenberg Dukes von der „Alten Berghalde“ in Peißenberg auf das von der Gemeinde Peißenberg neu angelegte Trainingsgelände „Neue Berghalde“ statt. Seitdem finden hier die jungen und jung gebliebenen Peißenbergerinnen und Peißenberger ein Baseball- und Softball Trainingsgelände vor, das vor allem auch auf Grund von sehr viel erbrachter Eigenleistung der Spartenmitglieder zu einem der schönst gelegenen und von der Infrastruktur her bestens ausgestatteten Trainingsgelände bayernweit zählt. Dies ist mit ein entscheidender Grund, warum immer mehr Schüler und Jugendliche gefallen am Baseball- und Softballsport finden.


In den Jahren 2000/2001 gegründet, erzielten sowohl die Schüler- wie auch die Jugendmannschaften bereits beachtliche Ergebnisse. Teilnahmen an Sichtungslehrgängen gehören ebenso wie erfolgreiche Teilnahmen an Endausscheidungen zu den verschiedenen bayrischen Meisterschaften im Bereich Jugendarbeit des Bayrischen Baseball- und Softballverbandes (BBSV) zu den Erfolgen, die der Baseballnachwuchs der Peißenberger dank hervorragender Jugendarbeit von Sportdirektor Günter Schilcher und dessen Trainerkader erzielen konnten.

 
 
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